Sonntag, 8. August 2021

DAS VERGESSENE VIERTE G

3G-Regel

Die 3G-Regel ist im Zuge von Corona entstanden und steht für „Getestet, genesen, geimpft“. Ungeachtet dessen, wer dahingehend welche Konstellation — keines davon, zwei davon oder alle drei — aufweist, und ungeachtet dessen, ob und wie lange besagte Regel noch gilt oder welche Modifikationen ihr folgen, möchte ich hier im verspäteten August-Post noch einmal auf das ,vergessene‘ vierte G aufmerksam machen. „Noch einmal“, weil ich es bereits Anfang des Jahres getan habe, als diese Regel noch gar nicht bestand. Und noch einmal, weil es im Zuge der aktuellen Coronadämmerung wohl noch nötiger scheint als bei seinem Aufgang.

 

Wesentlicher Faktor

Das vierte G ist ein goldenes. Als solches ist es ein wesentlicher Faktor in der ganzen Corona-Dramatik. Und dennoch wird dieser Faktor nicht mainstreamig propagiert, nicht in den Vordergrund gestellt; es wird nicht explizit auf ihn verwiesen, nicht wieder und wieder betont, wie fundamental er ist — nicht nur bezogen auf Corona, sondern für das ganze Leben von Geburt an bis zum letzten Atemzug.

 

Gesundheit ist der Erzfeind eines pharmafiösen Marktes, 

der von Krankheit lebt.

 

Das vierte „G“ steht für „gesund“. Dieses goldene Attribut existiert nicht beim Impfdebakel. Es wird totgeschwiegen. In der Schwarz-weiß-Politik gibt es nur „Geimpft“ und „Nicht geimpft“, weil über Sozial- und Gesundheitswesen die Wirtschaftspolitik ihr diktatorisches Schwert erhebt. Gesundheit und gesunde Menschen sind die Feinde eines pharmafiösen Marktes, der von Krankheit lebt. Es versteht sich von selbst, dass ich, wenn ich von "gesund" und "Gesundheit" spreche, nicht das meist temporäre Nichtvorhandensein von Zipperlein meine, sondern die allumfassende physisch-psycho-soziale Gesundheit, so wie ich sie im besagten Januar-Post beschreibe. Dass es dabei um einen Idealtypus geht, ist mir bewusst. Nichtsdestotrotz ist es ein erstrebenswerter Zustand, weil er die Basis bildet für alles Handeln.  






Inzwischen — wir schreiben heute den 8. August 2021 — hat es Corona zum regierenden Herrscher der Menschheit geschafft. Kein anderes Thema kann an Dauerbefeuerung an es heranreichen. Das mag noch eine Weile andauern, bis auch hier das Phänomen der Betroffenheitsmüdigkeit eintritt und wir uns von einer neuen Geißel durch den Alltag peitschen lassen.

 

Der Grund für den unpünktlichen August-Post — In eigener Sache

Für sensitive Menschen wie mich ist es ein zehrendes Trauerspiel, tagtäglich neu erfahren zu müssen, wie wir als Homo sapiens  in allen Lebensbereichen  wider besseres Wissen, wider höhere Einsicht und wider subjektive Erkenntnis handeln. Im tiefen Innern der eigenen Kapitulation vor der Macht des Fatalismus zum Opfer gefallen, haben wir im Generalverrat längst die hehren Wege verlassen, um auf den seichten und sumpfigen Pfaden der Ablenkung und Betäubung einherzuwaten. Es scheint uns unmöglich, unsere Rüstung der Ambivalenz und Ambiguität, die uns anhaftet wie eine zweite Haut, abzulegen  der durch und durch widersprüchliche Mensch als fleischgewordenes Paradoxon: Ein in sich selbst gefangen vor sich selbst Fliehender.


Der Mensch als fleischgewordenes Paradoxon: 

Ein in sich selbst gefangen vor sich selbst Fliehender


Das Wissen um diesen Missstand wie der Missstand selbst, machen mich bisweilen traurig und schwach, und bereiten mir dann Mühe nicht vom Altruisten zum Misanthropen zu mutieren. Solche Phasen sind auch der Grund für diesen verspäteten Post — warum sich an die Tastatur setzen und Energie vergeuden für Botschaften, deren Halbwertszeit eine Leselänge nicht überschreitet; für Botschaften, die bereits tausend Mal geschrieben, gelesen, gehört, verstanden, nicht verstanden, … wurden, und letztlich wenig bis gar nichts bewirken? 

 

Um diesen Post nicht gänzlich negativ enden zu lassen: Der Post über das goldene G war der erste Post dieses Jahres und ging über die natürliche Resistenz. Bitte lese diesen Januar-Post noch einmal nach: —> RESISTENZ. Die Inhalte sind essentiell für die natürliche Resistenz, für die selbstredend auch die Genetik ein entscheidender Faktor ist, das steht außer Frage. Dennoch sind die acht aufgeführten Aspekte zusammengenommen ein praxistauglicher Weg zu einer guten Gesundheit und damit zu einer starken, natürlichen Resistenz.


Dieser Post ist aus den oben genannten Gründen der vorerst letzte im Living Do-Blog "Wind und Weide". Seit ich den Blog 2014 eröffnete, habe ich insgesamt 48 Essays verfasst (die Essays, die ich zeitweise auf der Living Dojo-Homepage veröffentlichte, sind hier nicht aufgeführt und auch nicht zu lesen), die alle noch vorhanden sind, siehe Register unten. Vielen Dank an alle Living Dojin! KEEP ON GOIN' STRONG!
  






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