Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ganz große Verarsche 
oder geniale Manipulation?
   

Comeback to another Marlboro-Country
Marlboro tut es wieder. Nachdem Phillip Morris bei uns die Be Marlboro-Kampagne wegen ihrer manipulativen Grenzwertigkeit gegenüber Jugendlichen einstellen musste, protzen jetzt wieder meterhohe Plakatwände die Maybe-Botschaft an exponierten Plätzen nach außen. Und das vehementer als zuvor. Nach dem üblichen Abstumpfungsprozess der Rezipienten muss die Bildbotschaft energischer und deutlicher werden. Konzentrierte sich die Agentur anfangs der Kampagne darauf, keine Rauchenden zu zeigen Nichtraucher sollen ja  animiert werden, diese Marke zu konsumieren , wird hier ganz bewusst ein Raucher im Qualm seiner Zigarette in Szene gesetzt. Der sitzt nicht einfach nur auf einer Treppe (wie banal), sondern vor dem Hintergrund staubiger Prärie natürlich auf einem Motorrad, was, ganz die gewiefte Werbepsychologie, den Gaul der Cowboys, die in der alten Kampagne durch den Wilden Westen ritten, ersetzt. Bikes oder besser Biker gelten eben immer noch als Archetypen der Männlichkeit.


Was bisher geschah
2011 hat der Tabakkonzern die neue Kampagne bei uns in Good old Germany, das als Testland auserkoren wurde, gestartet. Nachdem der Kaffee in der Blechtasse am Lagerfeuer immer dünner wurde, und das suggerierte Feeling von Freiheit und Abenteuer, vorzugsweise im pittoresken Monument Valley inszeniert, buchstäblich  totgeritten war, musste ein Imagewechsel her, der dem heutigen Zeitgeist entsprechen sollte. Natürlich länderübergreifend — was uns angeht, ist Deutschland ja seit dem Ende des zweiten Weltkriegs Amerikas kleiner Bruder, der dessen benutzte Klamotten brav aufträgt. 
Die (inzwischen nicht mehr ganz) neue Kampagne scheint der Werbeagentur Leo Burnett, die dafür verantwortlich zeichnet, offenbar gelungen, wie die Ergebnisse einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Vergleich mit Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) offenlegen: http://www.dieter-mennekes-umwelt.de/downloads/Maybe-Studie-Kurzfassung.pdf


Don't be a Maybe
Der langjährige Slogan Come to Marlboro Country” wurde durch die Aufforderung "Don't be a Maybe. Be Marlboro" ersetzt. Dazu wurden Alltagsszenen und vorwiegend junge Leute gezeigt. Immer mit der Weisung kein Möchtegern, kein Maybe zu sein, um dann mit der Erfolgsformel zur Lösung des Problems aufzuwarten: „Be Marlboro“. Hier zeigt sich, was Werbepsychologie at its best vermag: Marlboro bietet dem orientierungslosen (jungen) Menschen konkrete Lebenshilfe an: Sei kein Hanswurst. Trau dich! Rauche Marlboro und du bist wer. Sei Marlboro! Sei kein Mensch mehr, sondern lass dich von uns einwickeln und sei eine Zigarette. Keine popelige HB oder R1, nein, du bist eine echt coole Marlboro, die eklig nach Nikotin und Teer stinkend, Freunde mit braunen Fingern und gelben Zähnen begrüßt. Und wenn du lange genug bei der (Zigaretten-)Stange bleibst, kannst du es sogar bis zum Raucherbein oder Kehlkopfkrebs schaffen. Als Maybe wirst du das alles verpassen. Also, höre nicht auf die Pessimisten, die ewigen Besserwisser und Gesundheitsapostel. Höre auf deine innere Stimme, die weiß, was du willst und was du brauchst. Mach es auf deine Weise, ganz wie der Biker I will do it my way: Drück die € 5,20 für die 19-er-Packung ab, zünd dir die Freiheit an, zieh den Rauch tief ein und fühl dich wie er: Frei, frei, frei! Auch wenn du nur für drei Minuten draußen im Raucherhof stehst und danach wieder an die Arbeit musst. Was zählt ist die Illusion. Wer weiß das besser als die Crew von Leo Burnett, die, wie sie auf ihrer deutschen Homepage bei Über uns konstatieren, "gemeinsam an Marken arbeiten, ... die den Menschen einen Mehrwert bieten". Der Mehrwert bei Marlboro dürfte zweifelsfrei strittig sein. 


Leben inhalieren, nicht tötlichen Rauch 
Ein Living Dôjin mag über diese Werbestrategie geteilter Meinung sein, er kann sie als perfide verdammen, oder vom Standpunkt der Psychologie sie sogar duchaus für intelligent halten. Als bewusster Mensch jedoch, erkennt er die Manipulation und fällt nicht auf sie herein. Er achtet auf sich und damit auf seinen Körper, und vergiftet sich nicht systematisch und unreflektiert mit angeblichen Genussmitteln, die als "tödlich" deklariert werden. 
Ein Living Dôjin geht den entgegengesetzten Weg: Er inhaliert Leben, nicht tödlichen Rauch. In diesem Sinne: Don't be a Maybe, be a Living Dôjin.


Gemeinsam arbeiten wir an Marken, die Haltung beziehen, die Vorreiter einer Idee sind, die den Menschen einen Mehrwert bieten. - See more at: http://www.leoburnett.de/uber-uns/#sthash.Swvfd6tY.dpuf
Die Marlboro Zigaretten, die 19-er Packung kostet nun ab Mai 2013 nicht mehr 5,00 Euro sondern 5,20 Euro. - See more at: http://www.tabak-online-kaufen.de/allgemein/marlboro-zigaretten-um-020-cent-teurer.html#sthash.9l61ykcr.dpuf
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Samstag, 18. Oktober 2014

€njokôsai und Das 12te Gebot


Ursprünglich hätte dieser Post sich mit dem spirituellen Thema Transformation befassen sollen, doch etwas, das durchaus auch mit Living Dô zu tun hat, kam dazwischen.
Als Quasi-Nachtrag zum letzten Post Lost in ... und als krasse Ergänzung zum vorletzen Post Vollbart und rasierte Brust ..., stelle ich auf besonderen Wunsch (s. Kommentar zum "Lost in...-Post) meiner guten Freundin und Schreibkollegin Yoko Magune eines der im Zuge ihres Romans €njokôsai,- verfassten Gedichte ein. 

12 Gedichte mit eigentümlicher Nummerologie
Yoko hatte während ihrer Augsburger Schriftstellerzeit 13 Gedichte verfasst und diese durchnummeriert. Die Ziffern der Gedichte sind Bestandteile ihrer Titel. So heißt zum Beispiel das vierte Gedicht Rendezvous im 4Jahreszeiten oder das zweite, über die Sorte Männer, die sie als Enjokôsai-Klientel kennen (und verachten) lernen durfte 2felhaft eines Sugardaddys. Er nannte 7jamin ist überdies ein Beleg für Yokos Faible für Sprachspiele; so lässt sie ihre Mutter im Roman einmal sagen: "Hartz4 makes hearts fear." Und das T-Shirt einer Prostiuierten bedruckt sie mit: "You're well come".
Yoko, die sich auch heute noch selbst zu den verlorenen Seelen zählt, auch wenn sie es meistens mit Erfolg verdrängt, zeigt mit ihren Gedichten - und wohl ganz besoders mit der Nummer 12 - und ihrer eigenen Art Poesie, wie sich das Verlorensein in der Welt als Ambivalenzwesen in seinen vielfachen und oft grausamen Ausprägungen gestalten kann. 
Ich erspare mir weitere Kommentare; ich bin kein Lyriker und kein Lyrikkritiker.
   


Das 12te Gebot

1: Du sollst keine anderen Götter
haben neben mir
Sieh die Kreuzritter
die fanatischen Missionare
ihr blutiges Werk in nomine patris et spiritus sancti
Sieh die Hindus die Indianer
ihr christliches Unwissen ein Gewogensein in Glück und Frieden

2: Du sollst den Namen des Herrn
nicht missbrauchen
Sieh die Hasszerfurchten
die Choleriker mit knirschenden Zähnen
und geballten Fäusten
der Zorn platzt aus
ihren hochroten Köpfen
ihr Fluchen gewaltvolle Hilferufe

3: Du sollst den Feiertag heiligen
Sieh die Streetworker und Sanitäter
die Krankenschwestern und Polizisten
Sieh die Legionen der Schichtdienstler
Menschliche Kräfte verschleißen unter
Neon- und Blaulicht an Druckmaschinen
und zerfetzten Unfallopfern
Ihr Lohn ausgehandelte Zusatzvergütung
ein Abspeisen nach Tabellen

4: Du sollst Vater und Mutter ehren
Sieh die Kinder, wie sie jung
Münzen und Scheine aus den Geldbörsen
der Eltern stehlen
Sieh, wie sie groß geworden, als
Erbschleicher in ihren Häusern ein und aus gehen
Ihr Abschieben in Altersheime
ein Hoffen auf den baldigen Tod
Zeichen wuchernder Ichsucht

5: Du sollst nicht töten
Sieh die Bauern die Rinder- und
Schweinezüchter
ihr Füttern nicht liebende
sondern berechnende Tat
Sieh die Schlächter in blutigen Schürzen
Sieh die Soldaten mit geschulterten Gewehren
Sieh die Opfer der Glaubenskriege
erstochen erwürgt erhängt
Sie die Todesstrafe und deren Vollstrecker
ihr Ausführen ein mechanisches Tun

6: Du sollst nicht Ehebrechen
Sieh die Kontaktanzeigen
die Seitensprungagenturen
die Ratgeber für den gefahrlosen Kick
Sie die Männer fremden Lippenstift entfernen
Sieh die Geliebten wartend auf einen Anruf
Sieh die Betrogenen
ihre Rachegelüste
Die Betrüger
ihre Rechtfertigungen
Botschaften zerrissenen Lebens

7: Du sollst nicht stehlen
Sieh die Tafel Schokolade unter der Strickjacke
Die Pralinenschachtel im Aktenkoffer
Sieh den Cabrio mit falschem Kennzeichen
Die Hehler mit Diamanten im Zahn
ihr Lachen Auswurf zurechtgelegter Moral
Sieh die Slumkinder aufgewachsen in Krankheit und Elend
ihre stehlende Hand Kronzeugen Darwins

8: Du sollst nicht falsches Zeugnis
reden wider deinem Nächsten
Sieh den Gebrauchtwagenhändler den Tachostand frisieren
Den Amtsmenschen die Aktennotiz in den Reißwolf stecken
Sieh die Ehebrecher und deren Anwälte
Dilettanten und Koryphäen reichen sich die Hände
ihre Gratulation nach dem gewonnenen
Prozess ein eidbrüchiger Dank an die Mächtigen

9: Du sollst nicht begehren deines
Nächsten Hab und Gut
Sieh die Neider und Missgünstler
ihre Augen greifende Finger nach Mehr
Sieh die Feldherrn
die Kriegsminister
ihre Machtlust eiternde Habgiergeschwüre in kranken Köpfen
Sieh deren Untergebene
bereitwillige Marionetten mit Uniformstolz
ihr Plündern und Rauben lodernde Flammen in pechschwarzen Herzen

10: Du sollst nicht begehren deines
Nächsten Weib
Sieh die Abteilungsleiter und Vorwerkvertreter
Die Familienväter mit gemusterten Krawatten
Die Don Juans mit Goldketten und Siegelring
ihre Eroberungen gesammelte Trophäen
Sieh die Hofierten
die Alleingelassenen gebunden mit Tagesfreizeit
ihre Arrangements Fluchtversuche in Reste von Glück

11: Du sollst Maß halten in allen Dingen
Sieh die Gefräßigen
ihre fetten Leiber Hunger nach Liebe
Sieh die Drogenabhängigen
ihre ausgemergelten Körper Durst nach Befriedigung
Sieh die Karriereristen
ihre Überstunden Lust nach Anerkennung
Sieh die Athleten
ihre Leistung Ehrgeiz nach Ruhm
Sieh die Mannequins
Ihre Schönheit ein Traum vom schnöden Geld

12: Du sollst Gott suchen
Sieh die Menschen
ihre Gebote – ihre Vergehen
Sieh die Menschen
ihre Gesetze – Ihre Strafen
Sieh die Menschen
ihre Ratschläge – ihre Missachtungen
Sie die Menschen
ihre Gedanken – ihre Worte
Sieh die Menschen
ihre Worte – ihre Taten
Sie die Menschen
ihren Aufstieg
ihren Niedergang.


Kein Happyday-Gedicht, das Yoko da geschrieben hat (es gibt wie gesagt 12, aber das ist schon das düsterste, wie ich finde. Sie hat auch leichtere verfasst, aber fast alle haben einen soziakritischen Touch), aber wenn man um ihre Geschichte weiß, lassen sich die Worte schon nachvollziehen.
Für den, der neugierig auf Yokos Roman geworden ist: Der Titel heißt ganz lapidar wie die Sache selbst Enjokôsai. Einfach googlen.




Ein par letzte Worte dazu
Zu diesem sozialkritisch gesehen recht brisanten Thema gibt es zahlreiche Informationen im Netz. Man findet sogar eine soziologische Doktorarbeit darüber. Zudem hat Yoko ein ausführliches Interview auf einem anderen Blog über sich, das Thema und ihren Roman gegeben. Ich selbst halte den Roman für sehr gelungen. Er greift ein hierzulande recht wenig bekanntes Thema auf, waltzt es aber nicht plakativ aus, sondern schildert es auf eine Weise, die auch dem Voyeur unter die Haut geht. Meiner Meinung nach ist das Werk als ein literarisches zu sehen, das in Inhalt und Form weit anspruchsvoller ist als die gängigen Mainstream-Erotikromane, die ähnliche Themen aufgreifen.      

Ich möchte es damit bewenden lassen. Beim ein oder anderen Living Dô-Blog-Leser wird dieser Post Fragezeichen aufwerfen. Wer aber tief genug blickt, wird feststellen, dass in dieser Thematik recht viel Psychologie und Soziologie steckt; vielleicht mehr als gerade diesem ein oder anderen lieb ist ... deswegen habe ich diesen Beitrag gepostet.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Lost in ...


… Translation. Das mögen Cineasten spontan ergänzen und den Kinofilm mit Bill Murray und Scarlett Johansson assoziieren. Murray und Johansson spielen zwei in ihrer Ehe und in ihrem Leben Gescheiterte, die sich in einem Hotel in Tokio begegnen und eine platonische Freundschaft miteinander schließen.

Dieser knappgehaltene Post ist als kleine aber deswegen nicht minder interessante Ergänzung zum vorigen gedacht. Er birgt die These, dass wir Menschen als Ambivalenzwesen nicht nur verloren in Übersetzungen, sondern viel gravierender: Verlorene Seelen sind.  





Obwohl schon ein paar Jahre alt, ist der Film Lost in Translation aktueller denn je. Im Grunde ist er in seiner Aussage sogar zeitlos, denn wer damals wie heute mit acht- und empfindsamen Sinnen  das ist die Voraussetzung — seinen Lebensweg (Dō) geht, wird vielen verlorenen Seelen begegnen. Und  möglicherweise  auch sich selbst als eine solche erkennen. Möglicherweise, weil gerade die Begegnung mit sich selbst, beziehungsweise, weil die Erkenntnis, eine in der Welt verlorene Seele zu sein, zweifelsfrei eine der schwerverdaulichen ist. Sie wird bewusst wie unbewusst nicht von jedem angestrebt, denn sie ist eine spirituelle und mitunter bittere Erfahrung. Sie widerstrebt unserem menschlichen Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit und Struktur im Leben; mehr und schlimmer noch, kann sie je nach persönlicher Stärke und Situation, ein totales Desaster in der Gefühlswelt des Erkennenden anrichten. Deshalb wird sie eher verdrängt. Es werden im Gegenzug religiöse und esoterische Konstrukte erschaffen, um eine Entkräftung zu manifestieren: "Wir sind nicht verloren, sondern werden geführt." Von einem göttlichen Plan ist die Rede. Von universalen Kräften. Einem kollektiven Bewusstsein.

Der Film trägt den Alternativtitel „Lost in Translation – Zwischen den Welten“. Dieser Zusatztitel scheint mir symptomatisch zu sein für die sensiblen Fein- und Schöngeister, die Künstlerherzen, die Spieler, Zauberer, Geschichtenerzähler, für all die großen und zunehmend auch kleinen Kinder, die mit der Schul- und Arbeitsrealität, so wie sie ihnen täglich entgegentritt, hadern, wenn sie schmerzlich spüren, dass ihre ureigene Welt der Gefühle nicht mit der hektischen und oft grausamen Welt da draußen harmonisieren will.

Verlorene Seelen sind die, die sich nicht zu den Hartgesottenen, Straighten, Gesunden und Starken zählen dürfen, sondern das Gegenteil verkörpern: Arme Geschöpfe, die ohne Arbeit, ohne Unterkunft, krank und alleingelassen, sich durch die Unwegsamkeit des Lebens schlagen.

Den finsteren Zenit der Verlorenheit erreichen wohl all die Seelen, die auf die dunkelste der Schattenseiten des Lebens geraten sind, jene, die, von Krieg und Gewalt, Folter, Mord und Totschlag  heimgesucht, ihre Familie, ihr Hab und Gut, ihre Heimat, ihre Gesundheit und letztlich den Sinn des Lebens verloren haben.
Wo hier ein göttlicher Plan existieren soll, erschließt sich mir nicht.

Living Dō hat nichts mit Göttlichkeit und Esoterik zu tun. Er kann demgemäß nicht mit einem universalen Plan aufwarten. Aber er kann eine Hilfe sein. Er will einen bescheidenen Beitrag dazu leisten, mit und in der (scheinbaren oder tatsächlichen?) Verlorenheit im Leben sinnvoll zu agieren. Dazu muss man sich mit ihm und seinen Inhalten beschäftigen. Man muss in die Dōjō gehen und dort mit Gleichgesinnten, mit anderen Living Dōjin Karate, Jiu-Jitsu, Aikidō, Kung Fu, … lernen, lehren, trainieren. Vor, während und nach dem Training muss man ihn praktizieren. Jeden Tag. Das ist der Weg, der vom einfachen Dō zum Living Dō wird, wenn man ihn lebt.